Das Leben im Heim ist anders, als das Leben draußen. Wenn du im Heim bist, bist du drin, praktisch weg vom Fenster, draußen aus der Welt.
Das mag für jeden anders erlebbar sein, aber Klärus erlebt das jetzt so in einem Heim für pflegebedürftige Menschen, nachdem das Krankenhaus wegen der Fallpauschale des Klärus überdrüssig, denselben entlässt.
Für seinen Zu- oder Notstand bezahlt die Krankenkasse eine bestimmte Summe an die Krankenhausverwaltung und da ist inclusive der zweiten Operation nach zwei Wochen Schluss mit liegen im Krankenhaus und Schluss mit lustig.
So eine Clavicula-Mehrfragmentfraktur mit offener Reposition und Osteosynthese mittels 8-Loch-LCP Clavikula bringt dem Haus eine bestimmte Summe Euros und mehr nicht. Basta.
Zwei Operationen hat Klärus gebraucht, weil ja eine nicht zu reichen scheint - für einen läppischen Schlüsselbeinbruch.
Klärus` Zustand ist aber nach dieser Zeit noch ein sehr desolater, denn sein Körper mit den Poliofolgeschäden verkraftet nur schwer die Folgen des Unfalls mit den zwei Vollnarkosen. Er kann sich kaum bewegen und wenn er sich mal bewegt, dann bekommt er vor lauter Anstrengung kaum Luft.
Klara kann ihren Klärus in diesem Zustand zu Hause nicht schultern. Hat sie ihn doch nach der ersten Operation zu Hause erlebt, als sie ihn als Pflegefall pflegen musste.
Für Klara ist das auch wieder eine schwere Zeit. Sie hat viel erleben müssen die vergangenen Jahre. Die stete Verschlechterung des körperlichen Zustandes von Klärus durch das Postpoliosyndrom, hervorgerufen durch die permanente Überforderung des Körpers. Erst nach und nach waren dann die erforderlichen Hilfsmittel akzeptiert und installiert, welche erforderlich sind und waren, den fortschreitenden Verschlechterungsprozess zum stagnieren zu bringen.
Dann hat sie in dieser Phase vor einem Jahr fast ihren Klärus verloren.
Glücklicherweise gibt es in Deutschland die Regelung der Kurzzeitpflege für Menschen, welche bereits eine Pflegestufe haben und die hat Klärus bereits. Und die Kurzzeitpflege wird von der Krankenkasse mit einem Pauschalbetrag übernommen und wenn der Betrag aufgebraucht ist, wird auch die Kurzzeitpflege beendet.
Also rein ins Heim mit dem Klärus in die Kurzzeitpflege.
Wieder Krankenwagen Liegepritsche, Deckegucken mit Geruckel und Geschuckel rein ins Heim.
Klara ist wie immer dabei, sonst wäre das ja alles nicht zu ertragen.
Das Wohnheim für pflegebedürftige Handicaps ist ja eigentlich was Gutes. Wenn ein so genannt körperlich behinderter Mensch zu Hause nicht mehr kann, dann macht das, was er nicht mehr kann in diesem Wohnheim für pflegebedürftige Handicaps, geschultes Personal. Das hat zwar manchmal wegen der hohen Anforderungen und dem unbeschreibbaren Leid all der Lebensgeschichten des Öfteren einen Auszeitbedarf, aber dafür gibt es die zahllosen Zigarettenpausen in der Raucherecke.
Klärus ist voll Pflegefall. Sein rechtes Bein ist ja schon immer völlig gelähmt, sein linker Arm ist schwächer als der rechte und diesen rechten Arm hat er gebraucht, um sich zu versorgen, sich fest zu halten, sich um zu setzen und jetzt ist dieser wegen des Bruchs am Körper fixiert und er kann und darf ihn nicht benutzen. Auch sitzen kann er so nicht, denn ohne sein Stützkorsett ist seine Rückenmuskulatur zu schwach.
Also geht Klärus davon aus, dass er gefühlt bis ans Ende seiner Tage liegend im Zimmer dieses Pflegeheimes verbringen muss. Entsprechend ist sein Gemüt, nämlich im Keller.
Doch die findige Pflegedienstleiterin findet im Keller des Hauses noch einen freien Pflegerollstuhl und somit kann Klärus mit tausend Kissen gepolstert und geschoben werdend das Zimmer verlassen und in die sogenannte Öffentlichkeit integriert werden.
In diesem Pflegerollstuhl liegt er dann Kissen da und Kissen dort, das Kreuz tut ihm weh, die Schulter tut weh, der Rest tut weh, die Seele tut weh und bei jeder Bewegung verrutschen diese Kissen wieder und er muss jedes mal eine geschulte Pflegekraft bitten, diese Kissen zurechtzurücken.
Wenn er dann von einer geschulten Pflegekraft in diesem Gefährt in die herrliche Natur vor dem Pflegeheim geschoben wird und diese Pflegekraft ihn dann verlässt, um anderswo zu pflegen, dann steht er da wie bestellt und nicht abgeholt, ohne die Möglichkeit der Fortbewegung. Dann kann er sich auch nicht auswählen, mit wem er sprechen möchte und mit wem nicht.
Beim Mittagessen wird akkordgefüttert. Füttern darf man in der Pflegeterminologie nicht sagen. Es ist ja schließlich auch keine Fütterung im Kuhstall, sondern die Essenseingabe an bedürftige eingeschränkte Menschen durch geschulte Pflegekräfte, in einer speziellen, gut konzeptionierten Pflegeeinrichtung. Das ist was Anderes.
Also Essenseingabe an zwei oder drei Leute gleichzeitig kommt schon mal vor. Das gebietet der Sparsamkeitsschlüssel der Pflegeverwaltung in Zeiten der leeren Kassen allerorts.
Sehr peinlich und gewöhnungsbedürftig ist es für Klärus, dass er sich nicht selber reinigen kann. Er muss sich in die Hände anderer begeben. Nicht mal auf der Toilette kann er sich reinigen und der Nebeneffekt ist, dass er gedanklich den geschulten Pflegekräften Unrecht tut, denn egal wie sie es machen, es ist nie so, wie er es selber machen würde. Er ist wohl noch zu kurz in diesem Geschäft. Zu kurz, als dass er sich von diesem Gefühl der Peinlichkeit lösen kann und sich ausliefert, oder einfach nur akzeptiert. Viel Scham hat er ja schon verloren in den letzten zwei Jahren, aber das Leben zwingt ihn nun zu neuen Qualitäten.
Da gibt es gefühlte, liebevolle Zuwendungen beim Essenseigeben, den Blickkontaktler.
Dann gibt es den Mehrfachfütterer, welcher auch mal jemandem hinter sich den Löffel in den Mund stopft, nachdem er zwei vor sich bedient hat. Den Mehrfachfütterer bewundert Klärus wegen der logistischen Meisterleistung jeweils den richtigen Löffel zu tauschen.
Dann gibt es wie es den Stehpinkler gibt, den Stehfütterer. Bei dem steigt Klärus die Galle. Der Stehfütterer steht wie der Name schon sagt vor dem liegenden oder sitzenden Pflegefall und führt aus dieser Perspektive heraus den Löffel zum Mund, weil er noch sonstiges zu tun hat, oder schon die Startlöcher gräbt zur anschließenden Zigarettenpause.
Beim Stehfütterer kommt der gestresste Gefütterte kaum nach mit dem kauen, aber wenn es auch vielleicht noch das Einzige ist, was dieser noch tun kann, dann ist es doch bewundernswert
.
Dann gibt es die Klogänge, wie es so schön heißt und aus ästhetischen Gründen nutzt der geneigte Autor eine Metapher.
Bei diesen Reinigungen geht es hier schließlich um die Säuberung des Epizentrums eines Vulkanausbruches.
Beim Vulkanausbruch entleert sich laut Wikipedia auf mehr oder weniger zerstörerische Weise die Magmakammer des Vulkans und Magma steigt durch Spalten und Bruchstellen direkt aus dem Erdmantel auf.
Der Grund dieses Phänomens liegt am Stoffwechselprozess der Materie. Das schmelzende Gestein dehnt sich aus, Magmakammern entstehen. Die entstehenden Gase erhöhen mit der Zeit den Druck innerhalb der flüssigen Masse; das Magma steigt auf.
Überschreitet der Druck einen kritischen Punkt, bricht ein Vulkan aus.
Laut Studien eruptieren am Tag durchschnittlich etwa ein bis zwei Mal die Vulkane.
Dann ist Not am Pflegefall und der Vulkanologe kommt zum Einsatz, um die Kraterreinigung für kommende Eruptionen zu tätigen.
Da gibt es dann den Magmaschieber. Der schiebt beim ersten Reinigungsversuch das gesamte, zu Tage getretene Magma talrückwärts mit nur einem Gedanken, das Epizentrum frei zu bekommen. Und das ein paar Mal. Verschoben ist aber nicht aufgehoben.
Dann gibt es den Epizentrumswischer. Der wischt das Magma direkt über dem Epizentum etwas vor und wieder zurück und das auch ein paar Mal und verteilt das Ganze ein bisschen.
Dann gibt es den Rundumwischer. Der wischt auch noch, nachdem er das Epiezentrum bedient hat, über den Kraterrand und lagert damit dort Geröll, das vorher nicht da lagerte.
Und dann gibt es tatsächlich noch den perfekten Beseitiger. Der geht strategisch geplant vor und entfernt das Geröll in Gänze.
Vielleicht sind aber auch alle perfekte Beseitiger und lediglich Klärus` gefühlte Empfindungen schaffen diese Gedankengebäude, denn jeder der hier arbeitet und seinen Pflegedienst verrichtet, tut dies mit aller zur Verfügung stehender Konzentration und so liebevoll es geht in einer Organisationsform des knappen Geldes und der Gewinnorientierung. Das wohlwollend gemeinte Qualitätsmanagement mit all seiner Bürokratie trägt wenig zur Ballance zwischen technischem Arbeitsaufwand und persönlicher Betreuung bei, für welchen wesentlich mehr Mitarbeiter zuständig sein müssten. So tut eben jeder Mitarbeiter was er kann und Klärus erlebt die Geschehnisse eh nur aus der Situation der Betroffenheit, eigentlich ohne Einblick in die Logistik des Hauses. Das tut er aber nicht, denn er ist ein guter Beobachter und sieht auch den Arbeitsaufwand eines jeden Einzelnen.
Ach ja, die wichtigen Zigarettenpausen. Die kommen regelmäßig wie das Amen in der Kirche.
Kaum ist eine Pflegephase beendet, eilt die eine oder der andere Pflegekörper hinters Haus an die befreiende, frische Luft zum Raucherplatz und dreht sich seine Zigarette.
Drehen deswegen, weil das zur Zeremonie gehört, dieselbe verlängert und man/frau erstmal in den Drehvorgang abtauchen kann, um abzuschalten und nichts anderes zu sehen.
Das ist Kontemplation pur, die meditative Konzentration auf das Wesentliche zum Sein im Hier und Jetzt.
Kaum ist der eine, oder die andere Pflegekraft an Ort und Stelle, kommen andere nach, um sich dem Kultgeschehen anzuschließen. Der Pflegebelastung entronnen, hoffen alle auf eine geruhsame Zigarettenlänge, um die Batterien aufzuladen für weitere Pflegegänge.
Aber weit gefehlt.
Klärus kennt das aus dem eigenen Garten. Liegt eine fallen gelassene Frucht auf dem Wege, muss man nicht lange warten und von allen Seiten nahen langsam aber stetig die Nacktschnecken wie Dampfer auf hoher See zu einem havarierten, SOS-funkenden Schiff.
So auch hier. Kaum steht das erholungssüchtige Pflegegrüppchen in Gemeinschaft, kommen aus allen Winkeln die Pflegebedürftigen, welche dank der fortgeschrittenen Technik alle mit Elektrorollstühlen ausgestattet sind und gesellen sich zu den Erholungssuchenden. Nur wenige nicht. Und dann haben die Erholungssuchenden den Salat und die Erholung nicht, welche sie aber so dringend bräuchten und aus ist es mit der Kontemplation.
Klärus kennt das aus früheren Zeiten, als er in einer psychiatrischen Einrichtung als Sozialpädagoge arbeitete und es dort ein Mitarbeiterzimmer gab, welches als Aufenthaltsort für die Hausbewohner tabu war. Damals hat man noch in der Bude geraucht was der Glimmstängel her gab und so haben sich die Kollegen dort oft kaum sehen können. Dies ist hier an der frischen Luft anders.
Klärus ist am Anfang einer von den Wenigen, welche sich nicht selbständig mit ihren Elektrorollstühlen fortbewegen können. Er hat ja diesen Pflegerollstuhl mit der Liegeposition und den vielen Kissen und sucht mal wieder so den Sinn des Lebens zu erfassen.
Und überhaupt ist es für Klärus nicht einfach, so viele schwer, oder gar schwerst behinderte Menschen auf einem Haufen zu sehen und zu erleben.
Ein weiser Mensch hat ja mal gesagt:
„Egal, wen du triffst – du triffst immer nur dich selbst“. Du wirst mit dir selbst konfrontiert.
Das mögen viele, oder wollen viele nicht verstehen, aber es hat seine ernst zu nehmende Richtigkeit.
Klärus wird konfrontiert mit sich selbst.
Klärus muss viel liegen in dieser Pflegeeinrichtung. Dadurch dass sein rechter Arm mit einer Stoffbandage am Körper fixiert ist, kann er kein Stützkorsett tragen und seine Rückenmuskulatur ist zu schwach, so dass er nur kurze Zeit im Rollstuhl sitzen kann und das auch nur halb liegend und mit vielen Kissen abgestützt. Klärus hat fast nur Schmerzen, wenn er sitzen will und somit muss er nach spätestens einer Stunde wieder von einem Pfleger aufs Bett gelegt werden. Da liegt er dann, starrt zur Decke und wartet auf die Möglichkeit der nächsten Runde im Rollstuhl.
„Ja mein Lieber, die Wege hier auf Erden scheinen oft verworren, da ihr im Leibe die Zusammenhänge nicht erkennt“.
Da ist sie wieder die Stimme in seinem Innern, welche zu ihm spricht.
„Ja du hast mich schon oft gehört und ich bin du selbst, das Hohe Wesen, das du bist, in den Worten der Getrenntheit ausgesprochen. Doch wir sind nicht getrennt, denn es gibt keine Getrenntheit, denn alles ist mit allem verbunden, denn wir alle sind im Großen Geist und der Große Geist ist in allem was ist.
Alles Leiden dieser Welt entstammt dem falschen Glauben, vom Großen Geist getrennt zu sein. Alle seelischen Bedürfnisse des Menschen gehen von der Illusion eines eingebildeten Ichs aus und können deshalb nicht befriedigt werden. Nur das Erwachen befreit den Menschen. Wer erwachen will, muss verzeihen, aber nicht in dem Sinn, dass er anderen Schuld vergibt, sondern indem er erkennt, dass Sünde und Schuld nie real waren, sondern nur Kosequenzen des eingebildeten Ichs.
Alle Menschen dürfen erkennen, dass sie Söhne und Töchter des Großen Geistes sind. Söhne des Großen Geistes, die ihr Sohnsein noch nicht wahrhaben wollten oder konnten, haben dieses Bewusstsein aus der Welt geschafft.
Aber alle Negativität existiert nicht wirklich, sondern nur auf der Ebene der eingebildeten Egos. Es gibt weder Leid noch Tod, sondern nur den Glauben ans Leid und an den Tod.
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden des Großen Geistes“.
Klärus liegt auf seinem Bett, hört diese Stimme in seinem Innern, aber er fühlt keinen Trost. Ja er fühlt sich trostlos und vor allem unfrei. Gefangen in seinem Körper. So tolle Infos bekommt er schon seit Jahrzehnten und was ist jetzt?
Draußen scheint die Sonne, es ist warm. Der Fluss, welcher unterhalb seines Fensters vorbei fließt, ist hörbar und er liegt da, wartet auf die Zeit, wenn er wieder für ein Stündchen im Rollstuhl sitzen kann, um auf diesen Fluss zu schauen. Aber dann sieht er auch wieder die anderen, schwer eingeschränkten Menschen, welche schon zum Teil dreißig Jahre hier in diesem Hause verleben. Das zieht Klärus wieder runter. Noch mehr runter in seine Erlebniswelt. Hat er dies alles noch vor sich?
Klärus fühlt sich enttäuscht, vom Leben betrogen, als gäbe es da eine Trennung zwischen ihm und dem Leben und den schmerzlichen Erinnerungen, welche dieses Leben prägen.
„Benenne mich doch einfach das Ungelebte Selbst“, spricht es wieder in seinem Innern.
„Das was ihr Menschen oftmals als Schutzengel oder Schutzgeister bezeichnet, das seid oft ihr selbst. Du bist dein eigener Schutzengel, welcher einfach den Überblick hat über deine Leben. Ja, deine Leben, denn du hast derer viele. Das was ihr Menschen „Frühere Leben“ nennt, das sind einfach andere Seinsebenen.
Jetzt pass einmal genau auf. Auf Erden hast du diese Leben in der Zeit gelebt, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Jedoch nichts geht verloren. Jeder Wimpernschlag, den du machtest, machst und machen wirst, ist in deiner Lebenschronik aufgezeichnet wie in einem Buch des Lebens. Und all dies existiert jetzt. Auf anderen Seinsebenen, welche du noch nicht wahrnehmen kannst, bis du dein Bewusstsein so weit verändert hast, dass dies möglich ist. Und so lange dies nicht möglich ist, nimmst du lediglich das wahr, also bezeichnest du das als Wahrheit, was du als Schöpfer deines Lebens selbst kreiert hast und somit hier als gegeben wahrnimmst. Und das was die Menschen als Zukunft bezeichnen, sind Programme, Möglichkeiten, die entstehen können durch das bereits Gelebte, also den Glaubenssätzen, Vorstellungen, aus denen gelebte Leben entstehen. Und dies alles ist aufgezeichnet und programmiert in dem, was ihr DNA nennt. Nur wissen das eure Wissenschaftler noch nicht“.
„Und was fange ich jetzt erstmal damit an, hier auf meinem Bett und in dieser Scheißsituation“?
Klärus ist sauer. Was haben ihm die ganzen Weisheiten gebracht? Er denkt wieder an den Bauarbeiter vor dem Krankenhausfenster, der mit braun gebranntem Oberkörper in der größten Hitze Witze reißend auf seiner Baustelle stand und sich wohl nie im Leben über solche Dinge Gedanken machte.
Dem ging es scheinbar gut und Klärus nicht, aber dem ging es wahrscheinlich nur scheinbar gut.
„Hörst du mich, mein Ungelebtes Selbst, mein Freund, was kann ich tun?
„Du kannst nicht ungeschehen machen, was geschehen ist, was zu Schmerz geworden ist. Du kannst lediglich verändern, was du als Schmerz wahrgenommen hast und als solchen gefühlt hast.
Erkenne, dass aus Schmerz Weisheit werden kann. Dann wird der Schmerz sinnvoll".
Auszug aus dem Manuskript: "Klärus und die blaue Blume" - Der Titel kann noch geändert werden.
http://www.blogger.com/www.rolandstickel.de
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